SPIEL, KUNST
UND
VIELES MEHR

Schon in den fünfziger Jahren hatte ich erste kleine Ausstellungen, und dann verstärkt ab 1969 im Bund bildender Künstler und auf Kunstmärkten. Im engeren lokalen Bereich war ich also in der Kunstszene angekommen. 1970 begannen dann meine Arbeiten im damaligen Südwest-Afrika, und die beschränkten sich schon bald nicht nur auf die Geologie. In Zusammenarbeit mit meinem Kollegen Hubertus Porada entstanden großformatige Kalender, die viel Erfolg hatten. Und die sollten dann nicht nur unter meinem Namen laufen, sondern wir suchten nach einer Benennung, die die afrikanischen Wurzeln hervor hob und „Gesellschaftsform“ neutral sein sollte und auch schon etwas auf Kunst hinwies: Edition passte vorzüglich. Mit dem Tiernamen haben wir uns etwas schwerer getan. Edition Löwe? Edition Geier? Unmöglich. Perlhuhn? Die Spannweite von „Blindes Huhn findet auch mal ein Korn“ bis „Perlen vor die Säue werfen“ gab 1976 den Ausschlag: Edition Perlhuhn.